Verteilung der Automarken

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Markenoffene KFZ Werkstätten haben der Definition nach keinen Vertrag mit einer bestimmten Automarke und arbeiten damit theoretisch an Fahrzeugen aller Hersteller. Trotzdem sind speziell kleinere Betriebe trotzdem oft spezialisiert. Das ergibt sich einfach daraus, dass Autos, Motorräder und andere Gefährte unterschiedlicher Hersteller, sehr oft ganz anders zu warten sind. Mechaniker, die sich auf eine, oder einige wenige Marken fokussieren, arbeiten meist etwas schneller bei diesen.

Auf welche Marken sollten sich freie Werkstätten konzentrieren?

Was können die Mechaniker bereits?

So einfach ist diese Frage leider nicht zu beantworten. Natürlich ist die Erfahrung ein wichtiger Teil der Überlegungen. Mechaniker, die sich selbstständig machen und aus einer Markenwerkstätte kommen, haben bereits einen Starken Bezug zur Marke, viel Erfahrung und vor allem auch viele Kontakte. Hier liegt es nahe, sich mit seinem Betrieb auch eher mit der Reparatur und Wartung von Fahrzeugen dieser Marke zu beschäftigen.

Was macht die Konkurrenz?

Wichtig ist auch die Umgebung. Wenn es in der Nachbarschaft schon 4 VW Werkstätten gibt, ist es evtl. schwierig in dem Bereich noch Kunden zu gewinnen. Oft kann man dann auch mit Marken, die nicht so weit verbreitet sind auch viele Aufträge an Land ziehen. Ein wichtiger Tipp ist, sich hier nicht einfach in eine Schiene drängen zu lassen, sondern selbst zu versuchen, sich einen Überblick zu verschaffen und dann aktiv zu steuern, mit welchen Fabrikaten man seinen Lebensunterhalt verdienen möchte.

Welche Fahrzeuge sind in Österreich unterwegs?

Die Zulassungsstatistiken zeigen die Verteilung der Marken in Österreich. Unter statistik.at finden sich alle Angemeldeten Fahrzeuge inkl. Hersteller und Bundesland. So kann man gut abschätzen, wie viel Service, Wartung, §57a Überprüfungen und sonstige Dienstleistungen in der Umgebung benötigt werden und für welche Fahrzeuge.

KFZ Markenverteilung in Österreich

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Die Entwicklung der Fahrzeuge in Österreich zeigt steil nach oben. Das bedeutet, dass der Bedarf an Werkstätten auch in Zukunft ansteigen wird.

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Die Verteilung der Automarken über die ca. 4,6 Millionen Personenkraftwagen verrät, dass VW mit einer knappen Million Fahrzeugen in Österreich den größten Teil an fahrbaren Untersätzen bereitstellt. Zusammen mit Audi, Opel, Ford und BMW sind schon fast die Hälfte aller Fahrzeuge abgedeckt. Trotzdem sind Marken mit weniger Fahrzeugen auch nicht als potentielle Kunden zu verachten. Volvo und Mitsubishi habe jeweils mehr als 50.000 Fahrzeuge auf unseren Straßen. Im Vergleich ist die Zahl vielleicht nicht überwältigend, aber der Service für 50.000 Fahrzeuge ist immer noch ein ordentlicher Markt, der nicht zu verachten ist.

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Die prozentuelle Verteilung der 10 stärksten Marken über die 9 Bundesländer zeigt, dass die Marken sich nicht gleichmäßig über Österreich verteilen. Mercedes ist z.B. in Wien stärker vertreten und Mazda scheint in Niederösterreich besser aufgestellt zu sein.

Natürlich gehört zu Entscheidungen, die die Zukunft eines Betriebs beeinflussen können intensivere Recherche und eine Portion Bauchgefühl, aber diese kleine Übersicht sollte helfen, sich ein Bild zu machen.